Vergessene Mühlsteinherstellung in unserer Stadt - Zeugen der Vergangenheit
Am Wochenende gab es eine Exkursion des Arbeitskreises „Sächsische Schweiz“, des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz.
Unter Führung von Herrn Helmut Paul erkundeten wir von der Zwieselbrücke aus ein interessantes und fast vergessenes Stück unserer Geschichte.
Bis vor ca. 100 Jahren wurden in dem Bereich Zwiesel und Langenhennersdorf Mühl- und Schleifsteine hergestellt und über einen Händler in Pirna hundertfach verkauft.
Die Mühlsteine wurden vor Ort aus größeren Felsbrocken abgespaltet und fertiggestellt.
Danach erfolgte der beschwerliche Transport aus dem Wald heraus.
Vor etwa 100 Jahren war plötzlich Schluss.
Vermutlich gab es bessere oder industrielle Herstellungsmethoden.
Die fertigen Steine blieben also auf einen Schlag im Wald zurück und die aufwendige Herstellung konnte nicht mehr vergütet werden.
Jeder kann sich sicher vorstellen was das damals bedeutete…
Aber genau aus diesen Grund können wir heute eine Vielzahl dieser Mühlsteine besichtigen und uns in eine vergangene Zeit zurückversetzen.
Gemeinsam wollen wir daran erinnern und daraus ein kleines Projekt machen. Wir werden berichten.
Vielen Dank an Herrn Helmut Paul für diese Idee und den schönen lehrreichen Vormittag in unserer einzigartigen Natur.
Ich wünsche eine angenehme Woche.
Ihr Thomas Peters